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Floating – Der neue Wellness-Trend

Um den täglichen beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein, muss jeder Mensch ein gewisses Pensum an Reizüberflutung ertragen. Diese Reizüberflutung unserer modernen Zeit löst wiederum Stress aus. Um diesen Stress wieder los zu werden, gibt es bereits einige Entspannungstechniken wie zum Beispiel Yoga oder Meditation. Ein neuer Wellness-Trend ist das Floating.

Bereits im Jahre 1954 entwickelte der Neurologe und Wissenschaftler Dr. John C. Lilly den ersten Wassertank, der mit einer Salzwasserlösung befüllt wurde. In diesem Tank konnte der menschliche Körper in einer Art Schwebezustand liegen.

Wer schon einmal im Toten Meer gebadet hat, kennt dieses Gefühl der Schwerelosigkeit. Der Auftrieb in dem sehr salzhaltigen Wasser ist so stark, dass ein Untergehen absolut unmöglich ist. Man hat das Gefühl, völlig geborgen und beschützt zu sein. Diese Atmosphäre nutzen die Muskeln des Körpers, um den normalen Spannungszustand immer mehr aufzugeben, und sich bis in die Tiefe entspannen. Die modernen Floating-Tanks sind etwa zwei Meter lange und 1,50 Meter breite muschel- oder eiförmige Tanks. Diese werden mit 30% igem, körperwarmen Salzwasser gefüllt.

Zunächst begibt sich der „Floater“ unter die Dusche, um sich den normalen Körperschmutz ab zu waschen. Anschließen legt er sich in Rückenlage in den Floating-Tank.

Bei den meisten Floating-Therapien wird nun für etwa 15 Minuten leise Musik abgespielt. Während dieser Zeit hat man die Möglichkeit, sich an die ungewohnte Umgebung gewöhnen.

Auf Wunsch des Anwenders kann auch ein Videoband abgespielt werden. Nach ungefähr 15 Minuten wird dann das Licht und der Ton abgeschaltet. Der Floater ist nun völlig entspannt und liegt mit geschlossenen Augen in völliger Stille und Dunkelheit. Da nun keine optischen und akustischen Reize vorhanden sind, fällt es dem Anwender leicht, sich vollkommen zu entspannen. Schon nach wenigen Minuten hat man den Eindruck, auf dem Wasser zu schweben.

Eine Stunde später wird das Licht langsam wieder angeschaltet und der Tank kann wieder verlassen werden. Nach einer Stunde Floating ist der Körper so entspannt, wie nach einem mehrstündigen Schlaf. Und das Gute am Floating ist, dass der Entspannungszustand eine ganze Weile anhält. Ein Erschöpfungszustand, wie man ihn nach einem heißen Vollbad kennt, tritt nicht ein. Nach dem Floating ist es angebracht, erneut zu duschen, um das Epsonsalz (Bittersalz) von der Haut zu waschen.

Floating zeigt eine schmerzlindernde Wirkung bei Rheumatikern, Menschen mit Rücken- und Gelenkproblemen. Auch die Symptome von Migräne gehen deutlich zurück. Der hohe Salzgehalt wirkt sich positiv auf Schuppenflechten, Neurodermitis und Akne aus. Menschen, die unter Epilepsie, infektiösen Erkrankungen,Thrombosen oder einem Trommelfelldefekt leiden, sollten auf das Floating verzichten.

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