Ayurveda-Massagen

Wörtlich übersetzt heisst Ayurveda „Lebensweisheit“. Es setzt sich aus den Wörtern „Ayur“ (Leben) und „veda“ (Wissen) zusammen. Heute wird unter anderem in vielen Wellness-Hotels Ayurveda-Massage angeboten.
Bei der Abhyanga-Ganzkörpermassage handelt es sich um eine Ayurvedamassage mit Öl. Schon ein altes indisches Sprichwort sagt:“ Es ist besser, regelmäßig den Ölmann zu bezahlen, als große Summen an den Arzt abzuliefern.“ Dies deutet ganz klar auf die hervorragende vorbeugende Wirkung von Ayurveda hin.
Aus Sicht des Ayurveda besteht alles, was im Kosmos existiert, aus fünf Elementen: Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Daraus entstehen die drei Doshas, genannt „Vata, Pitta und Kapha“. Diese drei Doshas steuern alle Funktionen in unserem Körper. Befindet sich das Dosha im Gleichgewicht, so ist man gesund und ausgeglichen. Ist ein Ungleichgewicht entstanden, findet sich der Schlüssel hierfür in der Ayurveda, um seine Harmonie wieder herzustellen. Eine Ayurveda-Ölmassage eignet sich sowohl präventiv, als auch bei schon bestehenden Beschwerden. Bei einer Massage mit warmen Öl wird die Zellregeneration angeregt und der Alterungsprozess wird hinausgezögert. Ablagerungen und Schlacken werden gelöst, zu den Organen transportiert und ausgeschieden. Es braucht allerdings etwas Ruhe und Zeit, bis das Lymphsystem die Ablagerungen abtransportiert hat. Wärme und viel Trinken, zum Beispiel ayurvedische Kräutertees oder warmes Wasser, mit frischem Ingver aufgekocht, unterstützen diesen Prozess.
Durch das Abhyanga wird das Immunsystem gestärkt. Die drei Doshas werden harmonisiert und in Einklang gebracht.
Ayurveda-Massagen helfen bei Nervosität, Verspannungen, Schlafstörungen und Angst. Nach ayurvedischer Tradition sollte zur Ölmassage warmes Sesamöl verwendet werden. Die Massage kann von einem oder zwei Therapeuten durchgeführt werden.
Wie frisch gefallener Schnee wird der Körper durch das warme Öl und die Hände des Therapeuten eingehüllt. Abhyanga bedeutet drumherum streichen um die speziellen Energiepunkte des Körpers. Die Ayurveda-Massage ist eine sehr sanfte, zarte Behandlung. Die Abhyanga kann als tägliche Selbstmassage angewendet werden oder auch durch einen oder zwei Therapeuten.
Neben der Ganzkörpermassage gibt es auch noch Teilmassagen, zum Beispiel als Gesichtsmassage (Muk-Abhyanga) oder Fuß-Massage (Pad-Abhyanga). Auch die heute häufig angewandte Babymassage stammt ursprünglich aus Indien und ist mit dem Ayurveda eng verwurzelt. Die Babymassage hilft bei Blähungen und Unruhe.
Die Abhyanga-Massage hilft bei Rückenbeschwerden, Verspannungen, Stress, Allergien, Migräne, Menstruationsbeschwerden und vielen anderen Beschwerden.
Auf jeden Fall ist eine Ayurveda-Massage ein absoluter Genuß. Sie werden es nicht bereuen und es bestimmt niemals vergessen!












